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Doublette-Mixte Schweizer Meisterschaften in Burgdorf – diesmal ohne SGAT-Exploit

Nicht jedes Turnier endet mit Medaillen, Pokalen oder Vereinsrekorden. Manchmal gehört auch dazu, anzuerkennen, dass andere Teams an diesem Tag besser waren. Genau so erging es SGAT an den Doublette-Mixte Schweizer Meisterschaften in Burgdorf.

Mit drei Teams reisten wir an das stimmungsvolle Jubiläumsturnier des PC Burgdorf, der zum 50-jährigen Bestehen eine hervorragend organisierte Schweizer Meisterschaft direkt unterhalb des Schlosses auf die Beine stellte. Eine wunderschöne Kulisse, perfekte Organisation und viele bekannte Gesichter sorgten für einen würdigen Rahmen.

Sportlich hätten wir uns allerdings mehr erhofft.


Sabine & Robin – guter Start, danach aus dem Tritt

Der Auftakt gelang noch nach Wunsch – gleich zu Beginn durfte ein Fanny gefeiert werden.

Danach wollte jedoch nicht mehr allzu viel zusammenpassen. Die gewohnte Leichtigkeit fehlte, gute Phasen wechselten sich mit unnötigen Fehlern ab und der Weg führte ins B-Turnier.

Auch dort war früher Schluss als erhofft.

Manchmal ist Mund abwischen tatsächlich die beste Taktik – und die Erkenntnisse fürs nächste Training mitnehmen.


Brigitte & Andreas – Freilos mit Nebenwirkungen

Zweimal ein Freilos klingt auf den ersten Blick angenehm.

Auf dem Platz fühlt es sich manchmal anders an.

Während andere Teams ihren Spielrhythmus fanden, mussten Brigitte und Andreas immer wieder warten. Der gewünschte Flow wollte sich nie richtig einstellen.

Auch für sie führte der Weg ins B-Turnier, wo im 32. Final Endstation war.


Jacqueline & San – am nächsten dran

Am weitesten kamen Jacqueline und San.

Sie qualifizierten sich für das A-Turnier und erreichten dort den 16. Final.

Gegen ein starkes Gegnerteam wäre eine absolute Top-Leistung notwendig gewesen, um für eine Überraschung zu sorgen.

Diese konnte SGAT an diesem Tag nicht ganz abrufen.

So blieb ein respektables Resultat, aber eben kein Exploit.


Wenn die Kugeln nicht rollen…

...dann hilft manchmal das, was den Pétanque-Sport ebenfalls ausmacht:

Gemeinsam den Tag ausklingen lassen, gute Gespräche führen und bei einem wohlverdienten grossen Hellen das Turnier nochmals Revue passieren lassen.

Die Enttäuschung war zwar spürbar, hielt sich aber in Grenzen – schliesslich gehört auch das zum Sport.


Fazit

Diesmal gab es keine grossen Schlagzeilen aus SGAT-Sicht.

Wir nehmen die Erfahrungen mit, trainieren weiter und freuen uns bereits auf die nächsten Herausforderungen.

Denn eines ist sicher:

Die Kugeln rollen wieder – und mit ihnen kommen auch die nächsten Chancen.

Allez SGAT!